Wartungsaufträge werden digital geplant, Arbeitszeiten mobil erfasst und Maschinen liefern ihre Zustandsdaten in Echtzeit. Warum also sollte ausgerechnet Lockout-Tagout außen vor bleiben?
Genau aus diesem Grund freuen wir uns, Euch als erster Händler in Europa die digitalen LOTO-Schlösser von Smartlox anbieten zu können.
Lockout-Tagout bleibt Lockout-Tagout
Bevor wir über digitale Schlösser sprechen, ist eines wichtig:
Die Grundlagen ändern sich nicht.
Die fünf Sicherheitsregeln bleiben bestehen. Auch die Anforderungen der DIN EN 17975 bleiben unverändert. Das digitale Schloss ersetzt keinen sicheren LOTO-Prozess. Es unterstützt ihn und erweitert ihn um Funktionen, die mit einem mechanischen Schloss so nicht möglich sind.
Wenn mehrere Personen gleichzeitig an einer Anlage arbeiten
Viele Wartungsarbeiten laufen heute nicht mehr allein.
Elektriker, Mechaniker, Servicetechniker und Fremdfirmen arbeiten gleichzeitig an einer Maschine. Jeder bringt sein eigenes Schloss an und jeder muss sicher sein, dass die Anlage erst wieder freigegeben wird, wenn wirklich alle Arbeiten abgeschlossen sind.
Mit einem digitalen Schloss von Smartlox können sich beliebig viele Mitarbeitende virtuell an einem Schloss anmelden bzw. Dieses virtuell abschließen.
Das Schloss bleibt so lange verriegelt, bis sich auch der letzte Mitarbeiter wieder aus dem Lockout abgemeldet hat. Und dies kann er von jedem Punkt der Welt aus machen. Man muss dafür nicht mehr körperlich vor Ort sein.
Damit bleibt der Schutz bestehen, unabhängig davon, wie viele Personen beteiligt sind.
Eine Maschine. Mehrere Energietrennstellen.
Bei komplexen Anlagen reicht oft ein einzelnes Schloss nicht aus.
Elektrische Energie, Pneumatik, Hydraulik oder weitere Energiequellen müssen gleichzeitig abgesichert werden.
Mit Smartlox lassen sich mehrere digitale Schlösser zu einem gemeinsamen Lockout verbinden. Alle Schlösser an Energietrennstellen werden über ein Master-Schloss zentral verwaltet.
Dadurch entsteht ein vollständiger Überblick über den gesamten Lockout einer Maschine.
Wer hat gesperrt?
Gerade bei Schichtwechseln, längeren Wartungen oder bei Einsätzen rund um den Globus ist nicht immer sofort klar, wer ein Schloss angebracht hat oder ob noch jemand an der Anlage arbeitet.
Mit digitalen LOTO-Schlössern wird jeder Lockout automatisch dokumentiert.
Es ist jederzeit nachvollziehbar:
- Wer das Schloss gesetzt hat.
- Welche Anlage betroffen ist.
- Wann die Sperrung erfolgt ist.
- Welche Mitarbeitenden aktuell Teil des Lockouts sind.
- Wo genau befindet sich das Schloss.
Der gesamte Ablauf wird sogar inklusive Fotodokumentation gespeichert.
Das schafft Transparenz und erleichtert gleichzeitig Audits und Nachweise.
Verantwortliche sofort erkennen
Jeder Tagout-Anhänger besitzt einen individuellen QR-Code.
Wird dieser gescannt, lässt sich direkt erkennen, wer aktuell für das Schloss verantwortlich ist. Jeder kann den QR-Code auslesen, egal ob er die Nyckel-App nutzt oder nicht.
Das spart Zeit und verhindert unnötige Rückfragen.
Wenn Teams wechseln
Ein typisches Beispiel aus der Praxis: Die Mechaniker schließen ihre Arbeiten am Freitag ab. Die Elektriker setzen die Wartung erst am Montag fort. Bei klassischen Systemen müssen Schlösser vor Ort von dem neue kommendem Team angebracht werden und danach vom gehenden Team entfernt werden. Mit einem digitalen Lockout bleibt die Anlage weiterhin sicher gesperrt. Das Schloss muss nicht physisch an den nächsten Kollegen übergeben werden. Alles erfolgt digital. Gerade bei größeren Instandhaltungsteams oder internationalen Projekten vereinfacht das die Organisation erheblich.
Weltweit einsetzbar
Viele Unternehmen betreuen Maschinen an mehreren Standorten oder arbeiten mit internationalen Serviceteams.
Digitale LOTO-Schlösser ermöglichen die Verwaltung von Lockouts unabhängig vom Standort. Ein physisches Austauschen von Schlüsseln oder Schlössern entfällt.
Das spart Zeit und schafft gleichzeitig mehr Transparenz über alle laufenden Sperrungen.
Robust für den industriellen Einsatz
Natürlich muss ein digitales Schloss denselben Anforderungen standhalten wie ein mechanisches.
Die Smartlox-Schlösser sind unter anderem:
- ATEX Zone II zertifiziert
- Schutzart IP66
- für den Einsatz unter anspruchsvollen Industriebedingungen entwickelt
Damit eignen sie sich auch für raue Arbeitsumgebungen.
Unser Fazit
Digitale LOTO-Schlösser sind keine Spielerei und auch kein Ersatz für bewährte Sicherheitsregeln.
Sie schaffen dort einen echten Mehrwert, wo viele Menschen, mehrere Gewerke oder internationale Teams gemeinsam an Anlagen arbeiten.
Mehr Transparenz. Mehr Nachvollziehbarkeit. Weniger organisatorischer Aufwand.